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Das Nomadenhaus: überall zu Hause sein

Sie heißen Coodo, Woody oder Tiny-house und revolutionieren das Wohnen. In einer Zeit, in der uns die Technologie erlaubt, uns von unseren Bindungen zu lösen, bieten Nomadenhäuser eine Lösung für unsere Sehnsucht nach Ausflügen. Fokus auf das, was vielleicht der Immobilienstandard von morgen sein wird: das Nomadenhaus.

Die Entwicklung des Nomadenhauses

Mit dem eigenen Haus auf Reisen zu gehen, ist ein Traum, der für manche schon in greifbare Nähe gerückt ist. Ob im Zigeunerwagen oder in der weiterentwickelten Version, dem Wohnmobil, das nomadische Haus bot bis dahin wenig Komfort. 1999 entstand in den USA das erste Wohnmobil. Tiny-HouseEin Haus ganz aus Holz, das auf einem rollenden Rahmen gebaut ist. Die allgemeine Idee ist es, ein Haus anzubieten, das den tatsächlichen Bedürfnissen des Bewohners entspricht und vor allem einfach zu bewegen ist.

Während die ersten Modelle einen eher spartanischen Komfort boten, stehen die Nomadenhäuser der neuen Generation wie das Coodo in puncto Design oder Funktionalität traditionellen Bauten in nichts nach. Weit entfernt von den Öko-Codes der bisher entworfenen Nomadenhäuser bieten sie große Fensterfronten, ein geräumiges Wohnzimmer, eine Küche wie in den schönsten Wohnungen und können auf Stelzen oder auf einem schwimmenden Boden errichtet werden. Das System der zusammensetzbaren Module ermöglicht ein hohes Maß an Individualität.

Bildnachweis: Coodo

Ein minimalistischer, aber optimierter Lebensraum

Die Herausforderung für Bauherren oder Privatpersonen, die sich mit der Schaffung eines nomadischen Wohnraums beschäftigen, besteht darin, auf einer Fläche von 15 bis 20 m³ alles unterzubringen, was man zum täglichen Leben benötigt. Unter den Böden versteckte Aufbewahrungsboxen, ein Bett zum Umklappen, ein Zwischengeschoss - jeder cm² muss optimal genutzt werden.

Sich frei fühlen ...sich nicht zu bewegen

Seltsamerweise haben nicht alle Kandidaten, die sich für ein Nomadenhaus entscheiden, Reiselust. Das erste Tiny House des Herstellers aus der Normandie wurde an eine ältere Dame verkauft, die in diesem Konzept eine Möglichkeit sah, ihre Unabhängigkeit zu bewahren. Ob allein oder als Paar, die Anhänger des Nomadenhauses sehen darin eine Rückkehr zum Wesentlichen. Ein eigenes Haus zu besitzen, ohne an ein festes Grundstück gebunden zu sein, erscheint ihnen als eine schöne Art, sich ein Zuhause aufzubauen.

Wichtig zu wissen ist, dass diese Häuser, auch wenn ihr Name die Bezeichnung "nomadisch" trägt, nicht dafür gedacht sind, ständig umgestellt zu werden. Im Durchschnitt würde der Besitzer eines Tiny House sein Haus ein- bis zweimal im Jahr umstellen. Zwar sind die meisten mit Sonnenkollektoren ausgestattet, doch in Ermangelung eines großzügigen Nachbarn bleibt der Zugang zu sauberem Trinkwasser ein Problem. 

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Fanny Pimentel

Geschrieben von

Fanny Pimentel

Geschrieben am

27. Februar 2018

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