Energetische Renovierung: Hindernisse verstehen und überwinden

Trotz eines starken Bewusstseins für das eigene Vermögen zögern die Einwohner Luxemburgs, den Schritt der energetischen Sanierung zu wagen.
Eine Studie Die von BNP Paribas und dem Institut Toluna - Harris Interactive durchgeführte europäische Umfrage (11.700 Befragte in Europa, davon 700 in Luxemburg) befasste sich mit der Wahrnehmung der luxemburgischen Einwohner in Bezug auf die Herausforderungen der energetischen Sanierung.
Die Ergebnisse zeigen ein Paradoxon auf. Zwar verbinden die Einwohner des Großherzogtums stark Immobilienwert und Energieeffizienz, Sie haben jedoch Schwierigkeiten, aktiv zu werden. Was sind die größten Hindernisse für die energetische Renovierung von Wohnungen? Und wie können sie überwunden werden?

Marie Delhaye, ESG-Projektmanagerin bei BGL BNP Paribas.
«Die größten Hindernisse sind finanzieller oder praktischer Natur. Viele Bewohner fühlen sich angesichts der als kompliziert empfundenen Verfahren verloren», beobachtet Marie Delhaye, ESG-Projektmanagerin bei BGL BNP Paribas.
Gebremste Absichten
1. Eine als beweglich empfundene Regulierung
Die Studie zeigt, dass das Vertrauen der Einwohner Luxemburgs in die Behörden, die Herausforderungen des Übergangs und der energetischen Sanierung zu begleiten, größer ist als anderswo in Europa. Dennoch sind 62 % der luxemburgischen Befragten der Meinung, dass sich die Vorschriften für die Gesamtenergieeffizienz zu häufig ändern. Hierbei handelt es sich um eine Wahrnehmung.
2. Mangelnde Lesbarkeit der Informationen
Das Zertifikat über die Energieeffizienz (CPE) wird nach wie vor schlecht verstanden. Die Mehrheit der Befragten gab zu, dass es ihnen schwerfalle, den Inhalt zu kennen oder die vorrangigen Arbeiten zur Verbesserung der Energieeffizienzklasse ihrer Wohnung zu identifizieren.
3. Die Frage des Vertrauens
Der Zugang zu Informationen wird als einfacher als anderswo in Europa identifiziert. Für 69 % der Befragten ist es jedoch nach wie vor schwierig, vertrauenswürdige Anbieter zu finden. Viele wissen nicht, an wen sie sich wenden können, um Unterstützung zu erhalten.
«Es ist entscheidend, qualifizierte Handwerker um sich zu haben. Um sich für eine Renovierung zu entscheiden, müssen sich die Bewohner sicher fühlen. Die Umfrage zeigt, dass dies der zweitwichtigste Motivationsfaktor ist», betont Marie Delhaye.
4. Rentabilität und Zeithorizont
Das wirtschaftliche Argument bleibt entscheidend. Für 53 % der befragten Bewohner ist es sinnlos zu renovieren, wenn man nicht lange in seiner Wohnung bleibt.
Mit den derzeit verfügbaren staatlichen Hilfen, darunter das Sozialtopup für Haushalte mit niedrigem Einkommen, und den Energieeinsparungen, die durch gezielte Renovierungsarbeiten erzielt werden, kann sich die Investition jedoch innerhalb weniger Jahre amortisieren.
Ein Kreis der Untätigkeit, den es zu durchbrechen gilt
Diese Kombination - wahrgenommene Komplexität, regulatorische Unsicherheit, unklare Rentabilität - nährt einen Kreis der Untätigkeit. «Es ist wichtig, die Maßnahmen verständlicher zu machen und den wirtschaftlichen Gewinn der Projekte konkret zu belegen», meint Marie Delhaye.
Die Begleitung durch BGL BNP Paribas
Um diese Hemmnisse zu beseitigen, bietet die Bank konkrete Lösungen an. Zum Beispiel, das Miteigentumsdarlehen ermöglicht Eigentümergemeinschaften den Zugang zu einer kollektiven Finanzierung, die auf die Verbesserung der Energieeffizienz einer Wohnanlage abzielt, und begleitet sie, um die Formalitäten zu vereinfachen.
Zwischen finanziellen Lösungen und Fachwissen will BGL BNP Paribas den Schritt zum Handeln erleichtern und zeigen, dass eine Renovierung rentabel, zugänglich und auf allen Ebenen vorteilhaft sein kann.
Geschrieben von
atHome.lu
Geschrieben am
10. November 2025