So verhindern Sie, dass Ihr Dach Ihnen einen "Ziegel" auflegt

Die Wahl der Dachart ist für den Schutz des Hauses von entscheidender Bedeutung. Dachziegel haben eine Reihe von Vorteilen. Die Kosten hingegen richten sich vor allem nach der möglichen Komplexität des Daches.
Die Wahl der richtigen Dacheindeckung (Dachziegel, Schiefer usw.) ist natürlich von entscheidender Bedeutung, da sie das Haus vor allen Wettereinflüssen schützen und gleichzeitig alterungsbeständig sein muss. Es ist auch wichtig, sich vorab über eventuelle städtebauliche Vorschriften zu informieren, die diese oder jene Art der Dacheindeckung vorschreiben. Und befolgen Sie den Rat Ihres Architekten, der Ihnen zweifellos die beste Wahl empfehlen kann.
Je einfacher die Form Ihres Daches und je weniger Öffnungen es hat, desto niedriger sind die Kosten für das Material und die Montage. Ein komplizierteres Dach erfordert auch mehr Zubehör, das bis zu 25% des Gesamtpreises ausmachen kann.
AtHome hat Ihnen bereits verschiedene Arten von Dächern vorgestellt, darunter auch das bei uns weit verbreitete Schieferdach, und macht diesmal bei den Dachziegeln halt.
Einfach und umweltfreundlich
Was sind die wichtigsten Vor- und Nachteile von Dachziegeln?
Zu den Vorteilen gehört die einfache Verlegung (auch wenn jedes Dach immer von einem professionellen Dachdecker verlegt werden sollte, es sei denn, man ist selbst ein besonders guter Heimwerker). Der Tonziegel ist außerdem ein umweltfreundliches Produkt, sowohl aufgrund seiner Rohstoffe als auch weil er keine potenziell schädlichen Substanzen freisetzt. Außerdem werden sie oft in nahegelegenen Regionen hergestellt und haben daher keine großen Transportwege. Der Dachziegel hat eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren - was ihn zur langlebigsten Abdeckung macht, aber die durchschnittliche Lebensdauer wird auf 50 Jahre geschätzt - und ist außerdem sehr widerstandsfähig gegen Ausbleichen, Wind und Feuer. Und schließlich gibt es sowohl bei der Form als auch bei den Farben die Qual der Wahl.
Die Nachteile liegen vor allem in der benötigten Menge - bis zu 100 Dachziegel pro m2 - und den damit verbundenen Material- und Arbeitskosten, auch wenn diese Kosten z. B. im Vergleich zu Schiefer sehr wettbewerbsfähig sind. Wie andere Dacheindeckungen auch, müssen Dachziegel je nach Ausrichtung des Daches und der Nähe zu einem Tannenwald gepflegt werden, um das Moos zu entfernen, das sich im Laufe der Zeit ansiedeln wird. Glasierte Keramikziegel sind jedoch vor diesem Moosbewuchs geschützt.
Was die Art der Verlegung betrifft, so können die Dachziegel einfach, doppelt oder dreifach gefalzt sein. Je mehr Vertiefungen, desto besser sind die Dachziegel gegen Wind und Regen geschützt. Das bedeutet aber auch, dass mehr Dachziegel benötigt werden und die Kosten entsprechend höher sind.
Beachten Sie, dass je nach Art der Dachziegel eine Mindestneigung erforderlich ist, die in den technischen Spezifikationen vermerkt ist.
Wie hoch sind die Immobilienpreise derzeit?
Die Beton-Alternative
Die Alternative zum Tonziegel ist der Betondachstein, der aus Mörtel hergestellt und oberflächenbehandelt wird. Sein Hauptvorteil besteht darin, dass er größer ist - was eine geringere Menge erfordert -, in der Regel leichter, preisgünstiger und in Tonziegelimitaten sowie in vielen Formen und Farben erhältlich ist (Betondachsteine sind durchgefärbt). Er lässt sich auch leichter verarbeiten und ist genauso widerstandsfähig gegen die Elemente wie sein Terrakotta-Kollege. Allerdings werden Betondachsteine meist in unansehnlichen Ausführungen angeboten - auch wenn das natürlich Geschmackssache ist - und verfärben sich bei Sonneneinstrahlung.
Je nach Anzahl der Öffnungen im Dach (Schornsteine, Dachfenster usw.) und der Fläche der Dachschrägen kann es günstiger sein, sich für kleinere Betondachsteine zu entscheiden, die sich leichter verlegen lassen und somit die Kosten senken.
Photovoltaik
Da Umweltschutz und das Streben nach Energieeinsparungen obligatorisch sind, gibt es jetzt Photovoltaik-Dachziegel, die somit gleichzeitig das Dach und die Photovoltaik-Abdeckung bilden und die Paneele überflüssig machen.
Diese Technik ist jedoch noch recht neu - auf dem Dach angebrachte Paneele sind immer noch die am häufigsten verwendete Lösung - und erweist sich daher noch als sehr teuer (man muss mit mindestens 900 Euro bis 2.000 Euro pro Quadratmeter rechnen), während die Leistung natürlich, wie bei den Paneelen, von der Umgebungshelligkeit abhängt. Und die Photovoltaik-Dachziegel sind derzeit noch nicht sehr ästhetisch.
Geschrieben von
Fanny Pimentel
Geschrieben am
28. Dezember 2012